15.

Jul

Start Rad-Marathon Tannheimer Tal

Zwei Veranstaltungen aus der Sicht einer Helferin

Ich war zum ersten Mal bei zwei Sport-Großveranstaltungen als Helferin dabei und freute mich sehr darüber, denn ich durfte hinter die Kulissen dieser Veranstaltungen blicken:

Der Seen-Lauf 

2016_Seen-Lauf_Start

Am 2. Juli 2016 fand der Seen-Lauf in Tannheim statt und ich durfte helfen. Ich habe um 12:00 Uhr bei der Startnummernausgabe angefangen. Als ich im Gebäude des Tourismusverbands ankam, waren schon viele fleißige Helfer da. Das Erste was ich bekam, war ein Helfer-Shirt und gleich danach die Einweisung. Somit wusste ich was ich zu tun habe. Ich war zuständig für den Kinderlauf und Nordic Walking. Zwischendurch half ich den anderen, wenn bei ihnen gerade viel los war. Ich habe nie gedacht, dass es stressig werden kann, doch wenn alle auf einmal kommen versteht man das schnell. Die Startnummernausgabe ging bis 16:00 Uhr. Leider habe ich nicht viel vom Lauf und den über 700 Teilnehmern mitbekommen. Da ich aber die Strecke sehr genau kannte, wusste ich, dass die Läufer und Läuferinnen der 22,2 km eine wunderschöne Route am Rande der Allgäuer Alpen zum Vilsalpsee und rund um den Haldensee laufen durften. Die Teilnehmer der 10 km hatten ebenfalls eine sehr schöne Strecke zu laufen. Wen man auch nicht vergessen darf sind die Kinder, denn sie hatten eine tolle Runde in Tannheim zu absolvieren. Diese ging 1 km oder 2 km. Für die Nordic Walker war es dieselbe Runde wie für die Läufer der 10 km. Das hielt die Läufer/innen aber nicht davon ab ihr Bestes zu geben. Danach griff ich den Helfern noch unter die Arme alles nötige von der Tourismusinfo zum Gemeindesaal zu befördern und dort aufzubauen. Wir richteten Pokale, Gutscheine, Tombolapreise und viele andere Preise her.

 Der Rad-Marathon Tannheimer Tal

Eine Woche später, am Sonntag, 10. Juli 2016, war der 8. Rad-Marathon im Tannheimer Tal und ich war wieder dabei. Die gleiche Freude wie beim Seen-Lauf spürte ich auch diesmal beim Rad-Marathon! Es ist toll bei einer Sport-Großveranstaltung hautnah mit dabei zu sein! Diesmal fing ich um 10:00 Uhr bei der Sägerklause an zu helfen. Ich und 2 weitere Freundinnen waren beim Urkundendruck eingeteilt. Da es aber an diesem Tag so heiß war, wechselten wir uns mit zwei anderen Helferinnen, die draußen arbeiteten, ab. Als ich bei der Sägerklause ankam, bekam ich wieder ein T-Shirt. Pink gefällt meiner Schwester so gut. Wir bekamen eine Einweisung wie wir die Urkunden drucken. Und dann ging es auch schon los. Die Teilnehmer kamen gemischt, daher mussten wir immer fragen was für eine Distanz sie gefahren sind. Es gab drei verschiedene: die Kurz-Distanz mit 85 km, die Mittel-Distanz mit 130 km und die Lang-Distanz mit 230 km.

10.07.2016: Radmarathon Tannheimer Tal - © Marco Felgenhauer

Die Teilnehmer der Lang-Distanz starteten um 06:00 Uhr und die Teilnehmer der Mittel- und Kurz-Distanz starteten um 07:00 Uhr. Ich war sehr überrascht, dass es so viel zu tun gab. Natürlich habe ich gewusst, dass es bei insgesamt 1.900 Teilnehmern kein Zuckerschlecken wird. Wir konnten die Urkunden nicht immer sofort ausdrucken, da die Teilnehmer mindestens eine Stunde im Ziel sein mussten. Das hat technische Gründe, denn die Daten der Teilnehmer werden jede Stunde aktualisiert. Um 16:00 Uhr wechselte ich nach draußen – an die Sonne. Dort musste ich mit einer Flagge winken damit die Teilnehmer wussten, dass sie im Ziel sind und abbremsen können. So bekam ich diesmal mehr mit, da ich selbst ein paar Meter nach dem Ziel stand. Ich habe mitbekommen wie sich die Radfahrer/innen gefreut haben als sie ins Ziel kamen, da die Rennradfahrer jeweils eine weite Strecke zurücklegen mussten. Die Teilnehmer der 230 km mussten vom Tannheimer Tal ins Oberallgäu über den Riedbergpass in den Bregenzerwald. Von dort aus über den Hochtannbergpass ins Lechtal dann über den Gaichtpass und von dort zurück ins Tannheimer Tal.

10.07.2016: Radmarathon Tannheimer Tal - © Marco Felgenhauer

Für die 130 km war die Strecke 100 km kürzer, aber trotzdem noch viel. Sie mussten vom Tannheimer Tal nach Pfronten, dann weiter nach Reutte. Von dort aus ins Lechtal bis nach Holzgau und dann über den Gaichtpass ins Tannheimer Tal. Die Teilnehmer der 85-km-Strecke mussten gleich wie die Teilnehmer der 130 km nach Pfronten und von dort bis Martinau im Lechtal und wieder zurück zum Start. Seitdem ich gesehen habe wie viele Menschen in verschiedenen Altersklassen das schaffen können, habe ich sehr großen Respekt vor ihnen. Um 17:00 Uhr wechselte ich wieder in die Sägerklause, weil es so warm war. Dort half ich Trikots und vieles mehr zu verkaufen.

Ich finde es super, dass ich an diesen zwei Tagen helfen konnte und ich würde nächstes Jahr wieder einen freiwilligen Dienst machen!

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