19.

Mai

4. Etappe: Wanderung von Halblech nach Leuterschach auf der Wasserläuferroute

Thorsten Hoyer

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Heute setze ich meine Wanderung ab Halblech fort. Die Wasserläufer-Route wird mich ins über 40 km entfernte Leuterschach führen, hinsichtlich der Kilometer die längste Etappe. Ich wandere am Ufer des Halblech auf einem topfebenen Trassenweg entlang und erreiche den Premer Lechsee.

Premer Lechsee im Allgäu

Premer Lechsee

Auf der Dammkrone des Stausees geht es weiter bis zur Staumauer, dann habe ich den Lech und wenig später Lechbruck am See erreicht. Auf diesen rund 14 km habe ich gerade mal 100 Höhenmeter bewältigen müssen, also alles ganz entspannt und gemütlich. Lechbruck am See ist auch als Stadt der Flößer bekannt.

Lechbruck am See - Stadt der Flößer

Lechbruck am See – Stadt der Flößer

Erster steiler Anstieg der Wanderung hinauf zum Auerberg

Jetzt kommt der erste Anstieg – hinauf zu einem Golfplatz. Von hier habe ich einen wunderbaren Blick ins Lechtal und auf die Ammergauer Alpen Und das bei…Sonnenschein!! Saftiggrüne Wiesen sind meine ständigen Begleiter Richtung Auerberg. Ganz allmählich steigt der Weg an. In Thalhof werfe ich einen Blick in die kleine aber feine Kapelle. Eine kurze Rast bevor es über einen von Baumwurzeln durchsetzten Pfad kräftig bergan geht. Zwischendrin zwingen brillante Aussichten immer wieder zu einem Stopp. Ob die Römer seinerzeit auch die Aussichten genossen haben? Ich glaube schon, denn nicht umsonst werden sie sich abgemüht haben um sich auf dem Auerberg niederzulassen. Wallanlagen zeugen von dieser römischen Vergangenheit.

Auerberg in den Allgäuer Alpen

Auerberg in den Allgäuer Alpen

 

Blick zum Auerberg von der Wanderroute aus

Blick zum Auerberg

Die Fernsichten sind kurz gesagt einfach traumhaft. Ich suche mir ein schönes Plätzchen in der Sonne und genieße diesen Moment. Steil hinauf bedeudet auch wieder steil hinunter. Die vom vielen Regen der vergangenen Tage stellenweise sehr moorastigen Wege erfordern konzentriertes Gehen, manchmal rutsche ich wie auf Schmierseife. Die Schuhe sind entsprechend von einer zierenden Matschkruste verhüllt. Ich wandere durch Stöttern am Auerberg, dann geht es abwechslungsreich durch Wälder und offene Feld- und Wiesenlandschaften Richtung Marktoberdorf.

Ziel der Wanderung: Leuterschach; vorbei am Kuhstallweiher

Im Wald stoße ich auf die mir bereits bekannte Markierung der Wiesengänger-Route, die hier mit der Wasserläufer-Route zusammen trifft. Dann stehe ich auch schon am Kuhstallweiher. Hier hatte ich ja am 31. März meine Erkundungsreise begonnen…und eine Verabredung mit dem Klobunzele gehabt. Mein Ziel Leuterschach habe ich schnell erreicht und auf die Minute pünktlich ist auch Herr Kössler dort, der mich zurück nach Halblech bringt. Die Firma Kössler sorgt zudem sehr zuverlässig dafür, dass mein Gepäck von Unterkunft zu Unterkunft kutschiert wird! Dann im Hotel großer Bahnhof. Jede Menge Leute, freudiges Lachen und viele Gespräche, erfrischende Getränke und köstliche Häppchen! Toll, was für ein Empfang, sogar der Bürgermeister! Ach so…Tag der offenen Türe im Berghotel Alpenblick! Ich muss eh erst mal duschen…

 

Hier finden Sie alle Beiträge von Thorsten Hoyer zur Wandertrilogie Allgäu

Premer Lechsee im Allgäu

Premer Lechsee

Staumauer des Premer Lechsees

Staumauer des Premer Lechsees

Premer Lechsee im Allgäu

Premer Lechsee

Panoramaaussicht bei Aufstieg auf den Auerberg

Panoramaaussicht bei Aufstieg auf den Auerberg

Getränkeautomat

Getränkeautomat

Lechwehr bei Prem

Lechwehr bei Prem

Idyllisches Thalhof im Allgäu

Idyllisches Thalhof

Der hl. Nepomuk am Lech

Der hl. Nepomuk am Lech

Bei Angerhof im Allgäu

Bei Angerhof

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  1. Avatar Elbob sagt:

    Der Bach heißt nicht Halbach sondern
    Halblech genauso wie der Ort ihres
    Startpunktes

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