21.

Aug

Von roten Knollen und weißen Rüben

Steffi Karrasch

Registrierter

experten-autor

Chiasamen und Gojibeeren,  Açai und Moringa – man könnte meinen, je exotischer, desto mehr „Heilkraft“.
Doch was steckt eigentlichen hinter dem Begriff Superfood?
Ich fasse kurz zusammen:
Das Besondere an diesen Produkten: die sehr gesunden Inhaltsstoffe.
Problematisch: sie werden aus fernen Ländern exportiert.
Die Lösung: Superfood aus der Heimat!
Denn auch das Allgäu verfügt über qualitativ hochwertige und regionale Produkte, die man in der Allgäuer Küche vielseitig und mit guten Gewissen genießen kann.
Außerdem super: wir leben mit dem Kauf heimischer Lebensmittel nicht nur nachhaltig, sondern unterstützen die heimischen Direktvermarkter und Landwirte.

Heimisches Superfood © Allgäu GmbH, Patrick Bergmüller

Nun wissen wir, dass die Lebensmittel auch so gesund sind. Doch schmecken sie auch? Und was lässt sich daraus zaubern?
Wir haben es getestet: Rote Beete und Meerrettich standen auf dem Speiseplan.
Die Rote Beete ist ein absoluter Allrounder für den Winter: Viele Vitamine, Eisen und Magnesium stecken in der Rübe. Eine Besonderheit soll auch ihre blutdrucksenkende Wirkung sein. Doch allein ihre frische rote Farbe, der Farbstoff Betanin, weckt die Lebensgeister. Auch der Meerrettich ist eine wahre Wunderwaffe. Er wirkt antibakteriell und schon Oma hatte den „Kren“ in ihrer Hausapotheke.

Also nicht nur gesund sondern auch lecker?
Wir haben eine leckere Rote Beete-Suppe mit Meerrettichpaste und Weißlacker gezaubert.
Hier die Zutaten und die Beschreibung zum nachkochen:

Für 4 Personen
Zutaten:

  • 1 Zwiebel
  • 600g Rote Beete (ca. 2-3 Rüben)
  • 200g Kartoffeln (mehlig kochend)
  • 20g Butter
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 TL Gemüsebrühe
  • 7 EL Sahne
  • 100g frisch geriebenen Meerrettich
  • 1 Bund Schnittlauch

Die Rote Beete und die Kartoffeln schälen, waschen und würfeln. Die Zwiebeln schälen und würfeln. Als Erstes die Zwiebeln in Butter dünsten und im Anschluss die Rote Beete und die Kartoffeln dazugeben und kurz mitdünsten. Dann das Gemüse in kochendes Wasser geben und einen Teelöffel Gemüsebrühe dazu. Das Ganze kochen lassen, bis die rote Beete weichgekocht ist. Währenddessen den Meerrettich schälen und reiben. Den Meerrettich mit Schmand zu einer schaumig-cremigen Paste verarbeiten und den Weißlacker in kleine Stücke hobeln.
Das nun weich gekochte Gemüse pürieren (wichtig: vorher das Lorbeerblatt herausnehmen). Bei Bedarf mit Salz und Pfeffer abschmecken, die Meerrettichpaste darüber geben und mit Weißlacker und dem geschnittenen Schnittlauch garnieren.
Tipp: Die rote Farbe der Beete ist für unsere Hände beim Zubereiten ziemlich färbend. Einfach die Hände und das Schneidebrett vor der Zubereitung einölen.
Übrigens: Der Weißlacker ist eine geschützte Allgäuer Käsesorte und feiert dieses Jahr sein 145-jähriges Jubiläum!

Fazit: ich kann nur sagen… sehr lecker!

 

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