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Nov

Zwiebelrostbraten mit Allgäuer Kässpatzen

Allgäuer Zwiebelrostbraten – eines der Leibgerichte von Kommissar Kluftinger

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Der Zwiebelrostbraten ist ein traditionelles Gericht der schwäbischen und österreichischen Küche. Bei uns im Allgäu gilt er als besonderes Sonntagsessen und ist eine der Leibspeisen des bekannten Kommissars Kluftinger. Nicht zuletzt durch ihn hat der „Allgäuer Zwiebelrostbraten“ deutschlandweite Bekanntheit erhalten.

In vielen Allgäuer Restaurants wird der Zwiebelrostbraten frisch zubereitet. So auch im Kemptener Restaurant musics. Hier schlägt das kulinarische Herz der bigBOX ALLGÄU und die Gäste genießen kreative regional-saisonale Küche. Besonders beliebt ist auch hier der klassische Allgäuer Zwiebelrostbraten. Zubereitet wird er mit bestem Fleisch vom Allgäuer Rind.

Küchenchef Peter Sommer ist die Zufriedenheit seiner Gäste eine Herzensangelegenheit. Darum legt er Wert auf beste Zutaten: „Das besondere Geschmackserlebnis des Zwiebelrostbratens resultiert aus der gelungenen Kombination der Aromen des saftigen Fleisches und der knusprigen Zwiebeln“ schwärmt er. Gerne teilt er sein Rezept, damit auch Sie Ihre Familie oder Freunde mit diesem kulinarischen Highlight überraschen können.

Rezept für 4 Personen

Röstzwiebeln

Zutaten:

  • 1 kg Zwiebeln
  • 3 EL Weizenmehl
  • 1 l Öl (hoch erhitzbares Sonnenblumen- oder Rapsöl)
  • Salz
  • Schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Öl in einen Topf mit großer Auflagefläche geben und bei mittlerer Stufe erhitzen.
Achtung: Das Öl sollte die optimale Frittier-Temperatur von 150-160°C nicht überschreiten! Zwiebeln schälen und in feine Ringe schneiden.

Zwiebel schälen

Zwiebeln schälen und halbieren

Zwiebel in Ringe schneiden

Zwiebeln in feine Ringe schneiden

Zwiebel in eine Küchenschüssel geben und mit Mehl bestäuben, danach gut schütteln und so vom überschüssigen Mehl befreien. Zwiebelringe nun nach und nach im heißen Fett goldbraun und knusprig ausbacken, danach aus der Pfanne nehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Tipp: Unbedingt darauf achten, dass nicht zu viele Zwiebeln auf einmal frittiert werden, das Öl kann sonst überlaufen.
Die Röstzwiebeln mit Salz und Pfeffer aus der Mühle leicht würzen und bis zur weiteren Verarbeitung warm stellen.

Rostbraten

Zutaten:

  • 800 g Roastbeef
  • Salz
  • Schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • 2 EL Butterschmalz
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 TL Tomatenmark
  • 1 gestrichener TL Puderzucker
  • 0,1 l trockener Rotwein
  • ¾ l dunkler Kalbsfond

Zubereitung:

Roastbeef entweder beim Metzger portioniert bestellen oder selbst portionieren (ca. 200 g pro Person).
Butterschmalz in einer Bratpfanne erhitzen. Fleisch mit Salz und Pfeffer würzen und im heißen Fett von beiden Seiten anbraten. Die Bratdauer richtet sich nach Größe und Art des Fleischstückes. Die Garstufe erkennt man durch die Fingerdruckprobe. Je schwammiger das Fleisch sich anfühlt, desto roher ist es noch im Inneren.

Roastbeif wird angebraten

Fleisch von beiden Seiten anbraten

Fleisch aus der Pfanne nehmen, auf ein Küchengitter legen und im Ofen bei 90°C Umluft für ca. 20 Minuten rosa garen.
Zwiebel und Knoblauch fein schneiden, in die heiße Fleischbratpfanne geben und alles scharf anbraten.
Wichtig: Pfanne nicht vorher auswaschen, da die Fleischröststoffe für den Geschmack der Sauce benötigt werden!
Hitze reduzieren, Tomatenmark dazugeben und mitrösten. Puderzucker dazugeben und leicht karamellisieren lassen. Mit Rotwein ablöschen und einreduzieren lassen. Kalbsfond dazugeben und bis zur gewünschten Konsistenz einkochen. Sauce nun durch ein feines Sieb geben und warm stellen. Mit Salz, Pfeffer und ggf. einer Prise Zucker abschmecken.
Rostbraten auf vorgewärmte Teller legen, mit der Bratensauce übergießen und Röstzwiebeln darüber geben. Mit fein geschnittenem Schnittlauch dekorieren.

Zwiebelrostbraten mit Allgäuer Kässpatzen

Fertiges Gericht mit Kässpatzen servieren

Peter Sommer empfiehlt zum Zwiebelrostbraten Original Allgäuer Kässpatzen. Aber auch Bratkartoffeln oder Pommes Frites sind wunderbare Begleiter. Ebenfalls passt ein knackiger Beilagensalat dazu.

Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit!

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