9.

Mai

Erlebnisrundwanderweg Hündle-Schwandalpe

Eva Schubert

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experten-autor

Ein kurzer prüfender Blick aus dem Fenster…..die Sonne blinzelt durch die Wolkenlücken….genau richtig für einen spontanen Ausflug ans Hündle bei Oberstaufen. An der Talstation herrscht schon reges Getummel, viele Familien mit Ihren Kindern bevölkern die zahlreichen Kinderatraktivitäten wie Trampolinhüpfen, Sommerrodelbahn uvm. Wir fahren heute mit der Hündlebahn hinauf zur Bergstation, von wo aus man herrliche Wanderwege erreicht.

Ein traumhafter Blick über das Konstanzer Tal zum Alpsee belohnt uns gleich nach dem Ausstieg aus der Hündlebahn. Wir entscheiden uns spontan für den Erlebniswanderweg zur Schwändle Berghütte (ca. 3,5 Stunden), der übrigens auch mit Kinderwagen begangen werden kann. Mit allen Sinnen, auf den Spuren von Tieren und Pflanzen wird uns der abwechslungsreiche Rundweg wieder zurück zur Talstation Hündle führen. Wir wandern zunächst den schönen, breiten Weg hinauf in Richtung Obere Hündlealpe.

Im Frühjahr, wenn der Schnee geschmolzen ist, kann man hier eine Pracht an Krokussen bestaunen. Leider ist die Hauptblütezeit schon vorbei und so freuen wir uns, dass wir noch ein paar von den violett anmutenden Frühblühern auf den kargen Wiesen entdeckt haben.

Der leicht ansteigende Weg führt uns weiter auf dem ausgebauten Weg und gibt uns einen wunderbaren Blick in Richtung Hochgrat und Nagelfluhkette frei.

Nach einem kurzen Abstieg durch ein kleines Waldstück erreichen wir unten die Liftanlagen, die im Winter dort begeisterte Skifahrer befördern. Vorbei an der Hochsiedelalpe marschieren wir weiter auf dem leichten Weg.

 

Nach einer guten Stunde erreichen wir auch schon unser Ziel die Schwändle Berghütte http://www.schwaendle.de. Hier gönnen wir uns bei angenehmen Temperaturen im Schatten ein kühles Bier und verweilen dort ein gutes Stündchen. Die Speisekarte sowie das Getränkeangebot bieten eine riesige Auswahl und die Sonnenterrasse lädt zum verweilen ein. Zahlreiche Wanderwege führen von hier aus Richtung Immenstadt oder hinunter ins Tal nach Thalkirchdorf.

Nach guter Stärkung führt uns der Rundweg jetzt wieder zuerst leicht bergauf, zurück in Richtung Hündle-Talstation. Vorwiegend im Wald schlängelt sich der Erlebnisweg, vorbei an zahlreichen Infotafeln, die dort am Wege stehen. In spielerischer Form wird dort an 22 Stationen die Welt der Wald- und Wiesenbewohner erklärt.

Besonders beeindruckend fanden wir diese Station über die Jahresringe einer alten Fichte.

Für Kinder ist dies eine gelungene Abwechslung und so wird es den Kleinen auf dem schattigen Waldweg bei sommerlichen Temperaturen nicht langweilig.

Zum Ausruhen oder zum „Vespern“ kommt immer wieder ein nettes Bänkle wo man Rasten kann. Wir haben hier kurz die Sonne genossen. In einer knappen halben Stunde erreichen wir dann wieder den Wanderweg, der auf’s Hündle führt und gehen diesen weiter bergab zurück zur Talstation.

Rundum zufrieden und beeindruckt von der schönen Blumenvielfalt und den schönen Ausblicken, treten wir nach einem sonnigen Tag den Heimweg an.

Unser Tipp: Für Familien, auch mit kleineren Kindern, ein erlebnisreicher Ausflug mit Einkehr. Als Belohnung für tapferes Marschieren wartet die rasante Sommerrodelbahn und natürlich ein Eis!

 

  1. Annelore Zeh Annelore Zeh sagt:

    Hallo Eva,
    das ist wieder mal eine gute Idee. Diese Runde werden wir bei unserer nächsten Wanderung in Angriff nehmen! Ihr habt ja einen wunderschönen Tag erwischt,
    DANKE für die herrlichen Bilder, die machen richtig Lust auf diese Tour.

  2. Anna sagt:

    Dieser Beitrag hat uns Lust gemacht die Route mal selber zu laufen. Wie beschrieben ist es eine abwechslungsreiche Wanderung mit schönen Aussichten und auf der Schwändle Hütte gab es leckeres Essen. Absolut weiter zu empfehlen.

  3. Gisa sagt:

    Der Ausflug ist wunderschön, jedoch empfehle ich, sich vorher zu informieren, ob die Hütte geöffnet hat. Wir waren im letzten Jahr – Mitte August – auf diesem Rundweg unterwegs. Leider kam der Hinweis – geschlossen – erst wenige Meter vor der Alpe. Vor allem für Eltern mit Kinderwagen war es ein recht steiniger Weg runter, um dann zu erfahren, dass es keine Brotzeit gibt. Wir waren auch auf ein leckeres Mittagessen eingestellt und hatten wenig Proviant dabei. Auch der Erlebnisweg war mit Kindern und Kinderwagen schlecht zu begehen. Waldarbeiten nötigten uns dazu, den Kinderwagen über unebene Waldwege zu tragen, da der Erlebnisweg wegen Baumfällarbeiten gesperrt war. Und das bei fast 30 Grad, sodass die Rodelbahn und das Trampolinspringen sehnlichst erwartet wurde.

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